ARCHIV
Juni 2009
Kreistagswahl
Leider bekam ich bei der Kreistagswahl keinen Sitz für den Kreistag, was ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe. Ein weinendes, weil ich mich gerne im Kreistag eingebracht hätte. Und ein lachendes, weil mir jetzt vermehrt Zeit bleibt, mich für meine anderen Engagements einzusetzen.
Voraussichtlich im Herbst würde ich gerne ein humedica Forum Baden Württemberg initiieren, um den humedica e.V. auch in Baden Württemberg bekannter zu machen. Die wertvolle Arbeit, die diese internationale Hilfsorganisation macht, liegt mir sehr am Herzen.
Ich werde an dieser Stelle noch davon berichten ...
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April 2009
Besichtigung des Restmüllheizkraftwerks am 16.04.2009
Um mich auf den Kreistag und den Wahlkampf vorzubereiten beschäftige ich mich verstärkt mit den Themen und Aufgaben des Kreistags.
Dazu nahm ich auch das Angebot vom Zweckverband RBB einer Restmüll-heizkraftwerksbesichtigung an.
Die Besichtigung der Restmüllanlage war sehr informativ, aber insgesamt doch recht bedrückend für mich. Man muss dort gewesen sein um eine Vorstellung zu bekommen, welche Müllmengen wir im Kreis Böblingen pro Jahr produzieren. Insgesamt werden im Jahr ca. 140 000 Tonnen Müll dort angeliefert – die Hälfte etwa kommt aus unserem Kreisgebiet. Jeden Tag bringen etwa 160 ‘LKWs den Müll in unsere Stadt.
Verstehen Sie mich nicht falsch – die Anlage ist sehr gut, ich sehe derzeit keine bessere Lösung für Restmüll, als diesen zu verbrennen. Aber lassen wir uns nicht täuschen, nach dem Verbrennen ist nicht alles weg, besonders die problematischen Stoffe bleiben uns erhalten. Diese müssen deponiert werden. Deponieren ist meiner Meinung nach nur eine Notlösung und verlagert die Probleme auf spätere Zeiten und Generationen. Dies sehen wir sehr deutlich an den riesigen Kosten für das Abdichten alter Mülldeponien.
Wertstoffhof - das ist der richtige Ansatz. Es kursiert ja seit langem das hartnäckige Gerücht, dass die Böblinger fleißig ihren Müll trennen und der wird dann von den Wertstoffhöfen direkt zur Verbrennungsanlage geliefert.. Deshalb habe ich mich diesbezüglich bei der Führung erkundigt. Dieses Gerücht stimmt nicht! Sondern, die Wertstoffe werden von Recyclingfirmen, mit denen der Kreis Böblingen Verträge hat, abgeholt und wiederverwertet. Das heißt, jeder Bürger der für den Wertstoffhof seinen Müll sortiert erbringt einen wertvollen Beitrag zur Müllreduzierung und damit zum Umweltschutz.
Meiner Meinung nach sollte jede Schulklasse (z.B. im Chemieunterricht) und jeder Bürger das Restmüllheizkraftwerk besichtigen. Denn wir brauchen diese Sensibilisierung, damit uns klar wird, was wir unserer Erde und den zukünftigen Generationen mit unserer Wegwerf- und Einwegmentalität zumuten.
Verstehen Sie mich nicht falsch – die Anlage ist sehr gut, ich sehe derzeit keine bessere Lösung für Restmüll, als diesen zu verbrennen. Aber lassen wir uns nicht täuschen, nach dem Verbrennen ist nicht alles weg, besonders die problematischen Stoffe bleiben uns erhalten. Diese müssen deponiert werden. Deponieren ist meiner Meinung nach nur eine Notlösung und verlagert die Probleme auf spätere Zeiten und Generationen. Dies sehen wir sehr deutlich an den riesigen Kosten für das Abdichten alter Mülldeponien.
Meiner Meinung nach sollte jede Schulklasse (z.B. im Chemieunterricht) und jeder Bürger das Restmüllheizkraftwerk besichtigen. Denn wir brauchen diese Sensibilisierung, damit uns klar wird, was wir unserer Erde und den zukünftigen Generationen mit unserer Wegwerf- und Einwegmentalität zumuten.
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März 2009
Die ersten 4 Kandidaten für den Kreistag auf der CDU - Liste
Platz 1 Paul Nemeth
Platz 2 Waltraud Walz
Platz 3 Prof. Axel Prokop
Platz 4 Regina Wagner
Hier auf dem Bild von links nach rechts: Prof. Axel Prokop, Waltraud Walz, Regina Wagner und Paul Nemeth
In der Summe ein breites Spektrum an Kompetenz für die Aufgaben im Kreistag Böblingen.
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Februar 2009
Reise nach Washington zum National Prayer Breakfast
Vom 3. - 10. Februar nahm ich an einer Reise nach Washington zum National Prayer Breakfast teil.
Hier finden Sie ein paar Fotos und weiter unten den am 6.3.2009 in der Kreiszeitung Böblingen erschienenen Artikel dazu:
Vorm Weißen Haus in Washington D.C.
Internationale Kontakte sind mir sehr wichtig.
Zusammen mit Ilse Falk, MdB CDU
Artikel vom 6.3.2009 in der Kreiszeitung Böblingen:
Einmal den mächtigsten Mann der Welt live erleben
Waltraud Walz sah Barack Obama beim Nationalen Gebetsfrühstück.
Böblingen - Die Böblingerin Waltraud Walz war als Mitglied der deutschen Delegation beim diesjährigen National Prayer Breakfast (NPB) in Washington. Dort erlebte sie den neuen US-Präsidenten Barack Obama und schildert ihre Eindrücke.
"Der amerikanische Präsident Barack Obama betritt mit seiner Frau Michelle die Tribüne des festlich geschmückten Ballsaales im Hotel Hilton, wie wir sie beide aus dem Wahlkampf kennen: strahlend, sympathisch und gut gekleidet. Mehr als 2700 Gäste, Führungspersönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aus 177 Ländern erheben sich von ihren Frühstückstischen, um die beiden mit einem herzlichen, warmen Applaus willkommen zu heißen.
Jedes Jahr im Februar findet dieses National Prayer Breakfast (Nationales Gebetsfrühstück) in Washington statt. Die Einladung erfolgt durch den amerikanischen Kongress und Senat. 2009 war das 57. Gebetsfrühstück. Jedes Jahr reist auch eine deutsche Delegation nach Washington.
Es war schon ein bewegendes Gefühl den mächtigsten Mann der Welt live zu erleben. Aber was mich auch sehr beeindruckt hat, war die Tatsache, dass die 2700 Menschen in diesem Raum sich aufgemacht haben, aus allen Enden der Welt anzureisen, um gemeinsam über unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen nachzudenken und gemeinsam Lösungen zu weltweiten Problemen zu finden. Hier entstehen Netzwerke, Beziehungen, Initiativen, nicht zuletzt um Menschen in Not zu helfen. Zum Beispiel wurde ich als stellvertretende Vorsitzende der internationalen Hilfsorganisation humedica e.V. angesprochen, ob wir nicht für die zwei Millionen Flüchtlinge im Kongo medizinische Hilfe leisten können.
Die Hauptansprache beim Prayer Breakfast wird traditionell vom jeweilig amtierenden amerikanischen Präsidenten gehalten. Wer nun aber eine feurige, dynamische, optimistische Rede, wie sie aus dem Wahlkampf weltbekannt ist, erwartet hat, wurde enttäuscht. Präsident Obamas Rede war unerwartet ernsthaft. Schon zu Beginn seiner Rede kam deutlich zum Ausdruck, dass die Bürde der momentanen Finanz- und Wirtschaftskrise und die immense Verantwortung seines Amtes bereits schwer auf seinen Schultern lastet. In beeindruckender Weise sprach er über die goldene Regel, die allen großen Religionen gemeinsam ist: "Unser aller Auftrag einander zu lieben, zu verstehen und einander mit Würde und Respekt zu behandeln. Lasst uns immer daran denken, es gibt keine Religion, deren zentraler Grundsatz Hass ist."
Viele Impulse für das soziale Engagement
Als weiterer Redner begeisterte Tony Blair, der ehemalige Premierminister von Großbritannien. Seine Rede war gespickt mit Pointen und trotzdem viel Tiefgang. Im Gegensatz zu seiner Amtszeit konnte er hier offen und deutlich über die große Bedeutung des christlichen Glaubens für sein persönliches Leben sprechen. Auch nach seiner zehnjährigen Amtszeit als britischer Premierminister zieht er sich nicht in sein Privatleben zurück, sondern engagiert sich im im Friedensprozess im Nahen Osten. Am Ende seiner Rede zitierte er aus einer Predigt, die er kürzlich am Berg Nebo, von dort aus Moses einst vor seinem Tod das verheißene Land sehen durfte, gehört hat.
Neben dieser Hauptveranstaltung gab es noch ein reichhaltiges, interessantes Programm, viele Möglichkeiten für internationale Kontakte Die Teilnehmer konnten viele Impulse von diesen drei Tagen mit nach Hause nehmen um dort neu motiviert ihr politisches oder soziales Engagement weiter zu führen."
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